Willst du es anderen immer recht machen?

Warum es gut für dich sein könnte damit aufzuhören!

ch denke also fühle ich, ich fühle also handele ich. Dein Denken bestimmst du selbst und jeder andere auch. Damit bestimmst du ganz eigenmächtig über deine Gefühle und auch dein Handeln.

Wenn du also…
Versuchst so zu handeln, so zu fühlen oder so zu denken wie du denkst, dass der andere es erwartet, dann sitzt du schnell in der Falle. Du versuchst damit unbewusst den anderen zu einem anderen Denken, zu einem anderen Gefühl oder zu einem anderen Handeln zu bewegen. Oder du versuchst auf diese Art und Weise eigene unangenehme Gefühle, Gedanken oder Handlungen zu vermeiden, da du denkst, dass die Reaktion der anderen für dich ein wichtiger Wegweiser ist. Also wenn es dir so geht wie mir, entsteht schon beim Durchlesen dieser Zeilen ein Knoten im Knopf.

Du bist kein Chamäleon!
Dass sich je nach Umweltbedingungen anpasst um von seinen Fressfeinden nicht gesehen zu werden. Deine Welt spiegelt dein inneres, ja das stimmt also kann dies nur bedeuten, dass du im Außen jeweils siehst wie es innen um dich steht. Das bedeutet aber nicht, dass du versuchen musst dich jeweils dem Außen anzupassen. Sondern es bedeutet, dass du Hinweise dafür bekommst wo deine Schwachstellen sind.

Wenn du zum Beispiel
Dazu neigst es anderen immer recht machen zu wollen. Du möchtest die perfekte Ehefrau, Mutter, Geschäftsfrau, Erfolgsfrau, Gefühlsmensch, Empathin, Nicht-Störfaktor für andere, Lieblingsmensch usw. sein, dann gibst du einen großen und wichtigen Teil von dir auf. Die Welt als Spiegel zu betrachten bedeutet nicht, dass du dich anpassen musst, sondern dass du lernst dich so zu lieben wie du bist. Mit all deinen Facetten.

Fehler machen ist normal
Und damit ist es auch ganz normal, dass es Menschen gibt die dich mögen und Menschen die dich nicht mögen. Es ist auch normal, dass es Situationen gibt in denen Menschen dich nicht mögen und auch Situationen in denen du dich selber nicht magst. Das bedeutet aber nicht, dass du als Mensch schlecht bist. Es bedeutet einfach nur, dass du, wie jeder andere Mensch auch, Fehler machst und diese Fehler manchmal zurück gespiegelt bekommst.

Du darfst dann selber entscheiden
Wie du damit umgehst. Du kannst aus deinen Fehlern lernen und dir vornehmen beim nächsten Mal anders zu handeln. Ebenso legitim ist es aber auch denselben Fehler nochmal zu machen. An einem Fehler ist nichts schlimm. Schuldgefühle und sich selber dafür schlecht machen sind daher kontraproduktive Reaktionen darauf.

Und das darfst du nicht vergessen
Aus welcher Sicht ist der Fehler ein Fehler? Hast du etwas gemacht hinter dem du stehst und jemand anderes hat es als falsch bewertet? Dann denke daran, dass derjenige die Welt nur aus seinem eigenen Blickwinkel betrachtet. Er hat einen von unendlichen vielen Blickwinkeln auf die Situation und es gibt unendlich viele Möglichkeiten die Situation zu betrachten.

Und am Ende
Geht es darum, dass du deinen Selbstwert erkennst und dich so annimmst wie du bist. Du darfst mit all dem was du zu bieten hast in die Welt gehen und dich zeigen. Denn, deine Welt spiegelt deine inneres. Je mehr du dich so akzeptierst und liebst wie du bist, desto mehr wird die Welt um dich herum dir genau das spiegeln! Wenn du etwas an dir partout nicht magst, dann hast du die Möglichkeit an dir zu arbeiten und das zu verändern. Wenn es die anderen sind die dir sagen ich mag das an dir nicht, dann ist dies nur ein Blickwinkel auf dich. Du hast die Wahl ihnen zuzustimmen oder zu sagen, hey warte mal, ich sehe das aber nicht so. Ich finde mich so gut wie ich bin.

Denn sonst
Wirst du zu einem Chameleon, dass die Farbe alle paar Sekunden wechselt, weil es denkt der Untergrund ändert sich ständig. Dabei sitzt es die ganze Zeit auf demselben Baum und ist bestens geschützt, wenn es einfach bei der Farbe bleibt, die es von Anfang an gewählt hat.

Buchtipp: Marion Lemper-Pychlau: Erfolgsfaktor gesunder Stolz. Wie sie ihre Selbstzweifel loswerden und ihr Leben genießen. Springer Gabler Verlag



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